Über mich

Über mich

Meine Geschichte ist geprägt von wunderbaren, sensiblen und kompetenten Lehrer*innen, die ohne es zu wissen, mich zur Gründung von ipaia.eu geführt haben.

Meine Geschichte beginnt in Perpignan (Frankreich). Mit 5 Jahren fing ich an, klassisches Akkordeon zu spielen. Ich denke mit grosser Dankbarkeit an Yannick Ponzin, die mich auf diesem Weg 15 Jahre lang begleitet hat.

Mit 19 Jahren kam ich nach Deutschland um Akkordeon bei Prof. Hans Maier an der Musikhochschule Trossingen zu studieren. In meinem Gepäck: meine Querflöte, die ich damals seit 3 Jahren zum Spass – zur Abwechslung – lernte.

Es beginnt ein achtjähriges Studium, bei dem die Querflöte immer mehr Platz einnimmt, zuerst bei Sandrine Francois (Strasbourg) und dann bei Antje Langkafel (Trossingen). Auf dem Programm der ersten Jahren: Üben, üben, üben… Sport? Keine Zeit.

Bis ich an einem Tag Schmerzen im linken Arm, dann auch im rechten Arm, verspürt habe. Physiotherapie, verschiedene Ärzte… ab da begann eine andere Art des Übens, um die Abschlussprüfungen (künstlerische Ausbildung Akkordeon und Bachelor Querflöte) überhaupt spielen zu können.

Weniger aber schlauer üben, mehr Pausen einbauen, mehr Sport und Bewegung um den Körper zu entlasten.

Und Fragen stellen: Wie funktioniert der Körper beim Spielen? Warum die Schmerzen? Wie hätte ich sie vermeiden können? Welche Rolle spielt dabei die Atmung?

Um diese Fragen zu beantworten, entschloss ich den Master Musikvermittlung über Musiker*innengesundheit zu absolvieren. Ich wurde dabei wunderbar begleitet von Friedemann Gisinger und Andrea Elser, die mir die Liebe für Pädagogik noch näher gebracht haben.

Meine Recherchen bestätigten mir, dass eine instrumentenspezifische Körperarbeit für Musiker*innen nötig ist, und das schon ab den ersten Unterrichtsstunden. Ich wusste, dass ich sie in meine Pädagogik integrieren musste, aber ich wusste nicht genau wie.

Im September 2016 begann ich an der Musikschule Bregenz (Österreich) meine zwei Instrumente zu unterrichten und entdeckte Iyengar Yoga bei Susanne Menke.

Nicht nur entwickelte ich dort mein Körperbewusstsein: Ich fand bei ihr auch die Methodik, wie man die Leute dazu bringt, den eigenen Körper zu spüren – eine Pädagogik der Bewegung.

Begeistert begann ich im September 2018 eine zweijährige Lehrerausbildung im klassischen Yoga und eine Ausbildung als Kinderyoga Übungsleiterin, in der Absicht mir diese Methodik anzueignen.

Meine Leidenschaft bleibt die Musik – sie ist mein Medium, mich selbst auszudrücken und zu verwirklichen. Dennoch ist es mir ein Anliegen meinen Schüler*innen zu helfen, ein gewisses Körperbewusstsein zu entwickeln um der Prävention von Schmerzen und der Musikalität zu dienen. So verbinde ich alltäglich Yoga und Musik auf eine sanfte, individuelle und spielerische Art im Instrumentalunterricht.

ipaia.eu ist das Ergebnis dieser Geschichte und möchte Musiker*innen helfen, Yoga und Musik im Übungsraum selber zu verbinden.


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